19.03.2010 0
Immobilien: Im vergangenen Jahr gab es kaum Investitionen in Gewerbe-Immobilien an der Côte d’Azur
Viele Büros bleiben leer
Auf dem Markt sind hier überwiegend Altbauten mittlerer Qualität. Die Hälfte des verfügbaren Angebots entfällt auf die westliche Küstenregion, 30 Prozent auf die Industriezone Carros. Die verbleibenden 20 Prozent teilen sich Nizza, das angrenzende Gebiet Saint-Laurent-du-Var und Villeneuve-Loubet. Die Mieten tendieren leicht nach unten.
Etwas günstiger, wenngleich unter dem Strich ebenfalls negativ, hat sich speziell der Büromarkt entwickelt. Das Angebot stieg um zwei Prozent, die Hälfte entfällt auf Sophia-Antipolis, an zweiter Stelle liegt Nizza. Dagegen belegt bei den effektiv verkauften Flächen Nizza mit Schwerpunkt Arenas mit etwa 50 Prozent den ersten Platz (21 000 Quadratmeter von insgesamt 41 000), gefolgt von Sophia-Antipolis (12 000).
Das Angebot bleibt mit 107 000 Quadratmetern Bürofläche seit drei Jahren stabil, die Transaktionen dagegen sind um 15 Prozent gefallen und haben das niedrigste Niveau seit zehn Jahren erreicht. Speziell für Sophia-Antipolis stabilisiert sich jetzt die Nachfrage.
Die Investitionen in Büroimmobilien sind 2009 auf ein Fünftel der üblichen Investitionsmasse zurückgegangen. Vorratsinvestitionen sind praktisch zum Erliegen gekommen. Neubauten werden nur noch bei konkreten Aufträgen in Angriff genommen.
Abschließend ein Blick auf die gewerblichen Mieten: Sie sind in den Alpes-Maritimes in Grasse am niedrigsten (130 bis 150 Euro/qm), gefolgt von Sophia-Antipolis, Nizza (180 bis 200) und Cannes (180 bis 280). J.L.
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