02.09.2010 0

Immobilien: Nur noch halb soviel Verkäufe wie in 2008

Monacos Immobilienmarkt rückläufig

Auch Monaco blieb von der schlechten Konjunktur nicht verschont. Doch während in der Wirtschaft generell die Zeichen wieder auf ein moderates Wachstum hinweisen, steckt der monegassische Immobilienmarkt in einer andauernden Krise. Die Zahl der Transaktionen fällt seit drei Jahren konstant: von 424 Immobilienverkäufen im Jahr 2007 über 370 (2008) und 205 (2009) auf geschätzte 180 im laufenden Jahr.

Appartmenthäuser in Monaco
Monaco ist nach wie vor ein teures Pflaster. Foto: DJ - Fontvieille

Dagegen bleibt der Preis relativ stabil, so Michel Dotta, Präsident der monegassischen Immobilienkammer, kürzlich auf einer Pressekonferenz. Der durchschnittliche Preis für ein Appartement sei mit 2 Millionen Euro der gleiche wie noch vor zwei oder drei Jahren. Die Preisspanne für den zunächst angebotenen Betrag pro Quadratmeter liegt zwischen 30 und 35.000 Euro. Verkauft wird dann zwischen 28 und 32.000 Euro.

Das Hauptproblem ist somit eher der lange Zeitraum bis zum Verkauf eines Objektes. Dieser ist mit 6 bis 12 Monaten drei- bis viermal so lang wie in den Jahren zuvor, bekräftigte Dotta.

Entsprechende Ausfälle muss auch der Fiskus hinnehmen. Diese liegen bei über 20 Millionen Euro.

JL

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