26.01.2011 0
Immobilien: Der rasante Preisanstieg für Immobilien in Saint-Tropez scheint vorerst vorbei
Höhenflug gestoppt
Erst in den letzten Monaten beginnen sich die Verkaufspreise für Immobilien in Saint-Tropez wieder zu stabilisieren. Trotzdem bleibt die Situation für Makler und Kunden weiter angespannt, denn der Markt kann die Nachfrage an geeigneten Wohnobjekten nach wie vor nicht decken. Außerdem bleibt das Niveau der Preise hoch. Hinzu kommt, dass viele Eigentümern ihre zu verkaufenden Objekte überbewerten. Das erschwert den Agenturen geeignete Interessenten zu finden, viele herrliche Anwesen bleiben als "unverkäuflich" in der Schublade liegen.
Diese Problematik und die erst langsam abklingende Finanzkrise führten zu einem schwachen Verkaufsjahr 2010, welches jedoch nichts an der gleichbleibend hohen Dichte von rund 80 Immobilienbüros in der Stadt änderte. Ihre Zahl hatte sich in den vorangegangen zehn Boomjahren beinahe verdreifacht. Doch die Goldgräberstimmung ist vergangen. Die Verkäufe pro Jahr mit einem Transaktionswert zwischen 10-15 Millionen Euro lassen sich mittlerweile an einer Hand abzählen.
2011 könnte allerdings nach dem schwachen Vorjahr erneut profitabel werden. Die niedrigen Zinssätze auf Darlehen scheinen die vermögende Klientel wieder nach Saint-Tropez zu locken. Dem Gesetzt des Marktes von Angebot und Nachfrage folgend, werden sie allerdings für die wenigen geeigneten und verfügbaren Objekte tief in die Tasche greifen müssen. Der Quadratmeterpreis in der Altstadt liegt derzeit bei rund 9 000 Euro, im Hafen sogar bei 15 000 Euro. Für eine Zweizimmerwohnung mit Terrasse am Stadtrand von Saint-Tropez liegt der Marktwert etwa bei 400 000 Euro.
MW
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