02.05.2011 3
Kunst & Kultur: Eröffnet wird die Reihe bei den Filmfestspielen mit Anna Justices «Die verlorene Zeit»
«German Films» zeigt 23 deutsche Filme in Cannes
Anna Justice, die in Münster geborene Regisseurin, hat ihren Film nach einem Buch von Pamela Katz in Szene gesetzt. «Die verlorene Zeit» ist inspiriert von wahren Ereignissen. 1944 im besetzten Polen lernt der Pole Tomasz Limanowski in einem Konzentrationslager die Jüdin Hannah Silberstein kennen und lieben. Als Hannah schwanger wird, verkleidet sich Tomasz als deutscher Offizier. Er holt seine Geliebte als «Gefangene» aus dem Lager, um sie zu verhören. Die abenteuerliche Flucht gelingt den beiden. Doch in den Wirren der Kämpfe verlieren sie sich aus den Augen. Und jeder nimmt jeweils vom anderen an, er sei tot. Dreißig Jahre später erfahren beide durch einen Zufall voneinander. Hannah ist in New York verheiratet, hat eine Tochter. Tomasz lebt mit seiner Tochter in einer polnischen Kleinstadt.
Weiterhin bietet «German Films» in Cannes unter anderem auch «Kokowääh» von Til Schweiger und «Pina» von Wim Wenders zum Kauf an. Am Dienstag, 17. Mai, wird zum Abschluss «Bedways» von RP Kahl gezeigt.
«German Films» hat es sich zum Ziel gemacht, deutsche Filme weltweit bekannt zu machen und zu fördern.
Weitere Informationen:
www.german-films.de
Ed
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Kommentare
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Kommentare
Kommentar von Tiffany | 03.05.2011
Von "Bedways" habe ich schon viel gehört... Ich hätte nicht gedacht, dass gerade dieser Film es bis nach Cannes schafft!
Kommentar von Alihoe | 05.05.2011
"Die verlorene Zeit" (läuft in Cannes unter dem englischen Titel Remembrance) ist wirklich ein guter Film (habe ihn schon inoffiziell sehen können) und m. E. Oscarverdächtig. Bin gespannt, wann er endlich in die Kinos kommt.
Kommentar von Franka | 06.05.2011
Remembrance werde ich mir sicher anschauen.
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