24.05.2010 0
Kunst & Kultur: Deutsche Filme bleiben beim Festival von Cannes ohne Preis
Goldene Palme geht an thailändischen Regisseur
Der Große Preis ging an den Film „Des Hommes et des Dieux“ des französischen Regisseurs Xavier Beauvois. Für die beste Regiearbeit wurde ebenfalls ein Franzose ausgezeichnet: Mathieu Amalric für sein Werk „Tournée“. Das beste Drehbuch hat nach Ansicht der Jury, zu der auch der amerikanische Schauspieler Benicio del Toro und die britische Actrice Kate Beckinsale zählten, Lee Chang-Dong für den Film „Poetry“ abgeliefert. Als beste Schauspielerin wurde Juliette Binoche („Copie Conforme“) geehrt, während gleich zwei männliche Kollegen diesen Preis erhielten: der Spanier Javier Bardem (für seine Rolle im von der Kritik hochgelobten „Biutiful“) und der Italiener Elio Germano als Vater, der nach einem tragischen Schicksalsschlag seine drei kleinen Jungs alleine durchbringen muss („La nostra vita“).
In der Nebenreihe „Un rertain regard“, in der mit Christoph Hochhäuslers „Unter dir die Stadt“ und Oliver Schmitz’ „Life, above all“ zwei Filme deutsch(stämmig)er Regisseure liefen, gewann „Hahaha“ von Hong Sangsoo. Der Preis der Jury ging an die bewegende Milieustudie „Oktober“ des peruanischen Brüderpaares Daniel und Diego Vega.
Die Goldene Kamera für das beste Erstlingswerk bekam Michael Rowe für seinen Film „Ano Bisiesto“ überreicht.
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