07.01.2011 0
Kunst & Kultur: Amerikaner wird Jurypräsident beim 64. Festival von Cannes
Robert de Niro kehrt an die Croisette zurück
„An einem der ältesten und weltbesten Filmfestivals teilzunehmen ist eine rare Gelegenheit für mich“, sagte der 67-Jährige, als er die Einladung aus Cannes annahm. Gestern Nachmittag gaben der Päsident des Festivals, Gilles Jacob, und sein Generalbeauftragter Thierry Frémaux die gute Nachricht bekannt.
Der in New York gebürtige Oskarpreisträger Robert de Niro gilt als begabtester Schauspieler seiner Generation. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit dem Film „Taxi Driver“, der 1976 auch die Goldene Palme in Cannes erhielt. Zu seinen weiteren Werken zählen die Mafia-Filme und andere Streifen des Regisseurs Martin Scorsese, aber auch die Fortsetzungskomödien um die Familie Focker, von denen mit „Little Fockers“ aktuell der dritte Streich in den Kinos läuft.
Als Regisseur und Produzent machte sich der als wortkarg beschriebene Künstler-Sohn ebenfalls einen Namen. Er ist außerdem Mitbegründer des Tribeca-Filmfestivals in New York, das in diesem Jahr zum 10. Mal stattfindet und zunehmende Anerkennung genießt, und dessen Pendants in Doha (Katar).
Als Festival-Mitbegründer habe er enormen Respekt vor der Jury, die eine Auswahl treffen müsse unter den weltbesten Filmen. „Und diese Festivals helfen die internationale Film-Community zu verbinden und hinterlassen in der Filmwelt einen bleibenden Eindruck“, so de Niro gegenüber den Festival-Organisatoren in Cannes. Sein Job als Jury-Präsident werde nicht leicht, sagte er außerdem, „aber ich fühle mich geehrt und glücklich“.
Das Festival von Cannes wird in diesem Jahr vom 11. bis 22. Mai die Blicke von Filminteressierten aus aller Welt auf die Kleinstadt an der Côte d’Azur lenken.
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