07.09.2010 0
Monaco: Der Außenminister des Fürstentums warb gestern in Berlin für Monacos Haltung
Biancheri bekräftigt Kooperationswillen zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung
Biancheri erläuterte zum einen die generelle Politik des Fürstentums in Bezug auf den Informationsaustausch zu Besteuerungszwecken, wie er von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, gefordert ist. Zum anderen ging es um den aktuellen Stand der bilateralen Beziehungen zwischen Monaco und Deutschland, vor allem in Hinblick auf Wirtschaft und Finanzen.
Biancheri rief in Erinnerung, dass Monaco mit dem Ziel der steuerlichen Transparenz bereits mit 24 Staaten Abkommen zum Informationsaustausch unterzeichnet habe, darunter 13 OECD-Länder. Mit Deutschland war diese Vereinbarung am 27. Juli schriftlich fixiert worden – laut Biancheri ein Abkommen von besonderer Tragweite hinsichtlich der wichtigen Rolle, die Deutschland bei der Bekämpfung von Steuerhinterziehung sowie überhaupt in Europa spiele.
Das Abkommen zwischen Monaco und Deutschland, das noch von beiden Staaten ratifiziert werden müsse, werde die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern künftig weiter verbessern, so Biancheri.
Im Anschluss an die Pressekonferenz lud Peter Ammon, Staatssekretär des Auswärtigen Amtes der BRD, die monegassische Delegation zum Mittagessen ein. Neben Biancheri waren der monegassische Botschafter in Deutschland, Claude Giordan, sowie Mireille Pettiti, die Generaldirektorin des Auswärtigen Amtes von Monaco, zugegen.
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