05.07.2010 0

Monaco: Der Larvotto-Strand ist während der Hauptbadesaison wie gewohnt mit zwei Anti-Medusen-Netzen ausgestattet

Hier schwimmen Sie garantiert quallenfrei!

Auch die herrlichste Badebucht taugt wenig, wenn die Erfrischung Suchenden beim Schwimmen fürchten müssen, jederzeit unfreiwillig Bekanntschaft mit Quallen zu machen. Mit ihren giftigen Tentakeln verbreiten aktuell wieder viele Medusen Angst und Schrecken in den Küstengewässern an Riviera und Côte d’Azur. Nicht so in Monaco: Hier schwimmt man zumindest an einem Strandabschnitt in garantiert quallenfreier Umgebung.

Quallennetz
Die grünlich schimmernden Netze ragen von der Wasseroberfläche drei Meter in die Tiefe. Copyright: Charly Gallo, Centre de Presse de Monaco

Vor dem Plage Larvotto, dem sandigen Stadtstrand des Fürstentums zwischen Grimaldi Forum und Hotel Méridien Beach Plaza, sind vergangene Woche wie gewohnt zwei Anti-Quallen-Netze ausgelegt worden. Seit Ende Juni und noch bis Mitte September halten die drei Meter tiefen Absperrungen die unerwünschten Tiere aus dem Badebereich fern.

Wie schon seit mehreren Jahren liegt es in der Verantwortung der Direction des Affaires Maritimes (DAM), die 175 Meter langen schwimmenden Barrieren pünktlich zu Beginn der Hochsaison im Meer zu befestigen. Einmal wöchentlich werden die Netze gereinigt und überprüft.

Die giftigen Tentakeln verschiedener im Mittelmeer heimischer Quallenarten können brennenden Schmerz, Hautrötungen oder juckende Ausschläge mit Blasenbildungen oder Schwellungen verursachen. Oftmals ist die Wirkung mit einer Verbrennung zu vergleichen, die zu Pigmentveränderungen und Narben führen kann. Das Gift einiger weniger Arten kann sogar Atembeschwerden, Brechreiz oder gar einen Kreislaufkollaps auslösen.

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