15.04.2011 0
Provence & Côte d’Azur: Die für die 64. Goldene Palme nominierten Filme stehen fest
Ein Österreicher in Cannes
Besonders in Frankreich hat Woody Allens Eröffnungsfilm „Midnight In Paris“ für Furore gesorgt. Nicht umsonst, denn Frankreichs First Lady, Carla Bruni-Sarkozy, ist in einer Nebenrolle zu sehen. Allens Film ist übrigens außer Konkurrenz.
Noch immer im Rennen sind die 19 kürzlich bekannt gegebenen Filme, die für den Wettbewerb der Goldenen Palme nominiert sind. Hier ist alles dabei: französische, amerikanische, spanische, japanische Filme und … ein österreichischer!
Der 39-jährige Markus Schleinzer tritt mit „Michael“ in Cannes an. Der Spielfilm handelt von dem wohl berühmtesten Kriminalfall der jüngeren österreichischen Geschichte: Der Natascha-Kampusch-Fall.
Nur, dass in Schleinzers Geschichte der Entführte nicht Natascha Kampusch, sondern der elfjährige Junge Michael ist. Wie die junge Frau wird in dem Film auch der kleine Michael von einem älteren Mann entführt und eingesperrt. Auf diese Weise verbindet Schleinzer in seinem Film wahre Geschichte und Fiktion.
Doch „Michael“ ist nicht der einzige Beitrag eines deutschsprachigen Regisseurs. In der Kategorie „Cinéfondation“, die für junge talentierte Filmemacher konzipiert ist, sind auch zwei deutsche Teilnehmerinnen dabei. Doroteya Droumeva mit dem Kurzfilm „Der Brief“ und Maria Steinmetz mit „Der Wechselbalg“.
kea
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