03.05.2011 2
Provence & Côte d’Azur: Für das Gipfeltreffen im November laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren
Erste Sicherheitsvorkehrungen in Cannes
Insgesamt werden zum G20-Treffen am 3. und 4. November in Cannes 25.000 Gäste erwartet. Aufgrund der erwarteten Prominenz liegt nahe, dass bereits jetzt die ersten Sicherheitsvorkehrungen in Arbeit sind. Polizei und Feuerwehr werden seit März auf die komplexe Aufgabe der Absicherung des Geländes vorbereitet. Das Programm des «Palais des Festivals» musste komplett geändert werden; wegen des G20-Gipfels wird sogar der «Marathon des Alpes Maritimes» verschoben, da die Strecke zwischen Cannes und Nizza in dieser Zeit schwer passierbar sein wird.
Das Leben der Anwohner wird an diesen beiden Tagen im November von dem Gipfeltreffen bestimmt. Die unangenehmen Auswirkungen auf den Verkehr wird so manchem noch lebhaft in Erinnerung sein. In der Zeit vom Afrika-Frankreich-Gipfel im Mai 2010 waren die Straßen rund um Nizza während meherer Tage immer wieder voll gesperrt. Anlässlich des G20 ist im Herbst in Cannes und am Flughafen Nizza Ähnliches zu erwarten.
Hinzu kommt, dass parallel zum G20 ein B20-Gipfel angekündigt ist (das B steht für Business). Auf Anregung des Medef («Mouvement des entreprises de France») werden auch 100 Vertreter der weltweit größten Unternehmen zusammentreffen.
Beide Konferenzen zur gleichen Zeit fordern enorme Vorbereitungen. So wurde speziell für den G20-Gipfel ein eigener Präfekt ernannt. Jehan-Eric Winckler wird, neben dem erst vor wenigen Tagen angetretenen Präfekt der Alpes-Maritimes, Jean-Michel Drevet, für die erforderliche Sicherheit sorgen.
Eine gute Seite gibt es angesichts dieser nervenaufreibenden Veranstaltung trotzdem: Zum ersten Mal muss nicht das Gastland allein die Kosten für die Unterbringung der Staatschefs tragen. Jede Delegation wird für die Unterkunft selbst aufkommen.
kea
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Kommentare
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Kommentare
Kommentar von Heinrich H. | 04.05.2011
Welch ein Aufstandfür 36 Stunden Tagung! Warum können solche Treffen nicht auf einer Insel oder Schiff organisiert werden - dann bleiben wenigstens die Anwohner verschont!
Kommentar von Brigitte | 04.05.2011
Herr Heinrich spricht mir aus dem Herzen. Die ewigen Treffen kosten ein Heidengeld und unter dem Strich kommt - wenn überhaupt - äußerst wenig raus.
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