25.07.2011 0
Service: Dutzende Schwimmer sind am Wochenende in Nizza und Umgebung mit Feuerquallen in Kontakt gekommen
Brennende Tentakeln zurück an der Côte d'Azur
Die Feuerqualle Pelagia noctiluca liebt es warm, im Sommer gedeiht sie daher prächtig im Mittelmeer. Sie tritt derzeit noch nicht massenhaft an der Côte d'Azur auf, dennoch sollten sich Schwimmer in Acht nehmen, Kindern wird vom Baden abgeraten. In der lokalen Presse wird von etwa 60 Menschen gesprochen, die vergangenes Wochenende von der Feuerqualle verbrannt wurden. Eine Berührung mit der Pelagia noctiluca ist sehr unangenehm. Sie ist eine der wenigen europäischen Quallenarten, deren Nesselzellen die menschliche Haut durchdringen. Die Folge: stechende Schmerzen und Bläschenbildung, bisweilen auch allergische Reaktionen.
Wer mit den Tentakeln der hiesigen Feuerqualle in Berührung kommt, sollte keinesfalls Süßwasser, Alkohol oder nassen Sand über die verwundete Stelle geben. Dadurch würden nämlich weitere sich auf der Haut befindende Nesselzellen freigesetzt, was zu einer Veschlimmerung der Symptome führt.
Stattdessen haben sich Essig oder stark verdünnte Essigsäure bewährt.
Am effektivsten ist jedoch immer noch die Vermeidung sämtlichen Kontakts. Es empfiehlt sich, in den von Netzen geschützten Zonen entlang der Riviera zu baden – so beispielsweise an Stränden von Monaco, Beaulieu-sur-Mer, Villefranche-sur-Mer und Cannes. Mehr und mehr Schwimmer gehen auch dazu über, sich durch spezielle Anzüge zu schützen. Ein T-Sirt und Leggings tun es zur Not auch.
Während die Badenden an der Côte d'Azur sich mit Quallen plagen, genießt Ligurien das Meer in vollen Zügen. Manchmal gibt es zwar auch dort Quallen, meistens werden sie aber durch die starke Strömung in Richtung Nachbarland getrieben.
RN
Copyright Mediterraneum Editions sarl. Teilen Sie unsere Artikel gerne mit Freunden und Bekannten, aber bitte nutzen Sie dazu ausschließlich die oben stehenden "Share-Werkzeuge". Bitte schneiden Sie keine Artikel von rczeitung.com aus, um sie im Web oder in Blogs weiterzuverwerten.
Kommentare
Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar zu diesem Artikel zu hinterlassen.





Kommentare
Einen Kommentar schreiben