06.09.2010 0
Sport: Beim Triathlon am Sonntag in Monaco konnten Promis sich mit Profis messen
Olivier Marceau und Christel Robin gewinnen den Tristar 111
Das Livestrong-Team, das sich für den Kampf gegen Krebs stark macht, konnte sich nicht nur am Ende mit dem Sieg, sondern auch mit Top-Namen schmücken. Mallet ist ein bekannter Schwimmprofi, Lequatre fährt in Lance Armstrongs Radioshack-Team Rennrad und Zamora ist fünfmaliger Gewinner des Ironman France. Insgesamt schlugen sich die teilnehmenden Promis nicht schlecht. Große Erwartungen wurden vor allem auf die Radprofis gesetzt, denn der Radkurs hatte es in sich: Vom Larvotto-Strand ging es über zwei Kilometer durch Monaco in Richtung Roquebrune-Cap-Martin. Der restliche Kurs im Hinterland wartete dann mit 2000 Höhenmetern, steilen Aufstiegen sowie kniffligen Abfahrten auf. Hier konnte Lequatre dann seinen Beitrag zum Sieg des Livestrong-Teams leisten.
Die Formel-1-Piloten gaben sich alle Mühe, konnten aber am Ende doch mit ihren zwei Teams nur die Plätze 18 und 20 belegen. Jenson Button kam immerhin als neunter nach 15 Minuten aus dem Wasser, Bruno Senna und Alexander Wurz lieferten sich auf dem Rennrad ein Duell. Senna konnte seinen Rennkollegen auf Kilometer 80 dann überholen.
Christel Robin, Siegerin bei den Frauen, rann ihren Konkurrentinnen mit beeindruckenden 17 Minuten und 18 Sekunden Vorsprung davon. Auch die drittplazierte Deutsche Annika Segg hatte das Nachsehen.
Einen würdigen Abschluss fand die Veranstaltung dann mittags mit dem Zieleinlauf auf der Formel-1-Strecke. Auf dem 2,5-Kilometer-Kurs mussten die Triathleten zuletzt noch ihre Lauf-Etappe ableisten. Wer die Strecke bisher nur hinter dem Steuer eines Rennboliden erlebt hatte, dem mögen die teilweise steilen Straßenabschnitte plötzlich doch völlig neu vorgekommen sein.
LS
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