24.08.2011 0

Wirtschaft: Zahlreiche französische Großfirmen unterschreiben Aufruf zu höheren Steuern

Freiwillig mehr Steuern

Sechzehn Bosse französischer Großunternehmen haben den Aufruf der Regierung zu einem "besonderen finanziellen Beitrag" unterschrieben. Er betrifft die betuchteren Bürger, soll das Haushaltsdefizit reduzieren und die Zukunft Frankreichs und Europas sichern.

Frankreichs Premierminister François Fillon. Foto: European People's Party
Frankreichs Premierminister François Fillon. Foto: European People's Party

Unter den Vorständen befanden sich unter anderem Vertreter namhafter Firmen wie L'Oréal, Total, Société Générale, Peugeot Citroën und BNP Paribas.

In dem Aufruf heißt es, dass dieser Beitrag sich in Grenzen halten solle und nicht die Lösung an sich sei. Nötig sei eine globale Reform hinsichtlich der Einnahmen und Ausgaben. Die mögliche Maßnahme sei vorgeschlagen worden, um unerwünschte wirtschaftliche Auswirkungen wie Kapital- oder Steuerflucht zu vermeiden.

Konkret sehen die Regierung und die Mehrheit der Vertreter vor, Einkommen von mehr als einer Million Euro jährlich zur Kasse zu bitten. Die 30.000 Haushalte, die davon betroffen wären, würden die Staatskasse im nächsten Jahr mit zusätzlichen 300 Millionen Euro füllen.

Einzelheiten dürfen heute von Frankreichs Premierminister François Fillon erwartet werden. Präsentieren wird er unter anderem den Haushalt und die Richtlinien in Finanzfragen für das nächste Jahr.

RN 

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