24.08.2011 0
Wirtschaft: Zahlreiche französische Großfirmen unterschreiben Aufruf zu höheren Steuern
Freiwillig mehr Steuern
Unter den Vorständen befanden sich unter anderem Vertreter namhafter Firmen wie L'Oréal, Total, Société Générale, Peugeot Citroën und BNP Paribas.
In dem Aufruf heißt es, dass dieser Beitrag sich in Grenzen halten solle und nicht die Lösung an sich sei. Nötig sei eine globale Reform hinsichtlich der Einnahmen und Ausgaben. Die mögliche Maßnahme sei vorgeschlagen worden, um unerwünschte wirtschaftliche Auswirkungen wie Kapital- oder Steuerflucht zu vermeiden.
Konkret sehen die Regierung und die Mehrheit der Vertreter vor, Einkommen von mehr als einer Million Euro jährlich zur Kasse zu bitten. Die 30.000 Haushalte, die davon betroffen wären, würden die Staatskasse im nächsten Jahr mit zusätzlichen 300 Millionen Euro füllen.
Einzelheiten dürfen heute von Frankreichs Premierminister François Fillon erwartet werden. Präsentieren wird er unter anderem den Haushalt und die Richtlinien in Finanzfragen für das nächste Jahr.
RN
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